The Ides of March – Tage des Verrats
Der 30-jährige, naive und von sich selbst überzeugte Stephen Meyers gehört dem Wahlkampfteam des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Mike Morris an. Mitten in der heißen Phase des Vorwahlkampfs erhält Meyers einen Anruf von Tom Duffy, dem Wahlkampfmanager des demokratischen Gegenkandidaten. Duffy weiht Meyers in die Taktik der Gegenseite ein und versucht ihn von Morris’ Wahlkampfteam abzuwerben. Vom Treffen informiert, feuert Paul Zara in letzter Konsequenz Meyers, der sich durch das Treffen hintergegangen und die Loyalität seines Mitarbeiters in Frage gestellt sieht. Durch den plötzlichen Tod der 20-jährigen Praktikantin Molly Stearns und den Wandel an Meyers Arbeitsverhätnis zu Morris und seiner Kampagne, beginnt schon bald ein Intrigenspiel zwischen den Charakteren.
Leider schafft es The Ides of March uns nicht in seinen Bann zu ziehen. Die Besetzung ist zwar gut, die Personen authentisch gespielt und auch hat der Film von und mit George Clooney häufig Potential ein richtig gutes Drama beziehungsweise Thriller zu werden, doch die Wandlungen der Storyline sind meines Erachtens häufig vorhersehbar und erzielen dabei leider nicht ihre volle Wirkung. Zwar ist ein Film über den amerikanischen Vorwahlkampf eine spannende Sache und wird uns 2012 noch häufiger tangieren, trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich ein klein wenig enttäuscht bin und mir mehr erhofft hatte. Tage des Verrats – 6 IMDB-Punkte.


Vom 5.11. bis 10.11.2011 fand im Fürther Kino 
